- Toulon, Frankreich
Toulon ist nicht touristisch, aber wahrscheinlich genau deshalb doch ein Touristenziel. Denn in der Hafenstadt an der französischen Mittelmeerküste gibt es traumhafte Strände, die nicht so überfüllt sind, wie in vielen anderen typischen Badeorten. Außerdem ist Toulon für französische Verhältnisse sehr günstig. Auf dem provenzalischen Markt Cours Lafayette findet man alles - vom frischen Gemüse über Gewürze und Aromen bis hin zu Blumen - und kann sich inmitten einer Fülle von Farben und Gerüchen vom Charme der Provence verführen lassen. Die antiken Fontänen und Springbrunnen sowie die vielseitige Architektur, die sichtlich schon einige Jahrhunderte durchlaufen hat, sind ein Genuss beim gemütlichen Schlendern durch die Küstenstadt. Bis heute ist Toulon wichtigster Marinestützpunkt Frankreichs, der Besuch des Marine-Museums ist also ein absolutes Muss. Vom Landinneren "geschützt" ist die Hafenstadt durch den 584 Meter hohen Berg "Mont Faron". Bergwanderungen, Mountainbiking und Bergsteigen, Picknicken, Wandern oder einfach nur das Panorama genießen - der Leuchtturm Toulons (Faro auf provenzalisch) ist ein wahres Schmuckstück der Region.
- Villefranche (Nizza), Frankreich
Die malerische Hafenstadt in unmittelbarer Nähe von Nizza liegt
an einer der schönsten Badebuchten der Riviera und ist
besonders beliebt bei Segelfreunden, Künstlern und Touristen.
An der Grenze der französischen Cote d'Azur zur italienischen
Riviera herrscht auch im Winter ein wunderbar mildes Klima.
Es gibt zahlreiche sonnige Strände, malerische, mit roten
Ziegeln bedeckte Dörfer und erinnerungswürdige Ausblicke.
Obwohl Villefranche sehr schön ist, ist die nähere Umgebung
noch bemerkenswerter. Ein Abstecher zu den berühmten Nachbarn
lohnt sich, in der Nähe liegen Städte wie Monte Carlo, Cannes,
Nizza oder auf italienischer Seite San Remo. Die Rückzugsorte
der Jetsetter sind geprägt von Stränden und Nobelunterkünften.
- Florenz/Pisa (Livorno/La Spezia), Italien
Die wichtigste toskanische Hafenstadt gilt als idealer Ausgangsort, um einige der schönsten Städte Italiens, wie Florenz, Siena und Pisa, kennen zu lernen. Livorno selbst war im 17. Jahrhundert ein beliebtes Seebad, heute steht der Hafen mit Fährverbindungen nach Korsika und Sardinien im Mittelpunkt. Hafenarbeiter gründeten hier 1921 die Kommunistische Partei Italiens, in ganz Italien berühmt-berüchtigt ist die "linguaccia livornese" (sinngemäß "böse Zunge"), die boshaft und zynisch selten ein Blatt vor den Mund nimmt. Gegen die anderen Kulturstädte der Toskana fällt Livorno aber deutlich ab. Wenn Sie in der Gegend sind, sollten Sie auf jeden Fall Florenz erkunden, vom Glockenturm des Doms hat man einen tollen Blick über die Stadt.
- Rom (Civitavecchia), Italien
Civitavecchia war schon Hafen der antiken Stadt Rom, je nach Verkehrslage dauert die Fahrt etwa eine Stunde. Rom hat mehr historische, architektonische und spirituelle Seiten, als man in einem ganzen Leben entdecken könnte, suchen Sie sich Ihre persönlichen Highlights raus und genießen Sie ansonsten La dolce vita - z.B. in einem der schönen Cafes am Campo di Fiori.
- Neapel, Italien
Das Herz Neapels ist die von der UNESCO zum Kulturerbe erklärte Altstadt, deren engen Gässchen zu geheimnisvollen Kirchen, Katakomben und unterirdischen Höhlen führen. Zwischen Kunsthandwerkern, flatternder Wäsche und schreienden Fischverkäufern offenbart sich dem Besucher noch heute die alte neapolitanische Volkskultur. Im 17. Jahrhundert war Neapel mit rund 300.000 Bewohnern die nach Paris zweitgrößte Stadt Europas. Die Bucht von Neapel wird von der sorrentinischen Halbinsel, dem Vesuv, den Hügeln des Vomero und Posillipo umgeben. Bei klarem Wetter kann man die Inseln Capri, Ischia und Procida sehen. Nicht weit entfernt liegen die archäologischen Ausgrabungen von Pompeji und Herkulaneum sowie die traumhafte Amalfiküste.
- Barcelona, Spanien
Der Sage nach wurde "Barcino" von dem Vater von Hannibal aus Karthago gegründet, dann kamen die Römer und im Mittelalter war die Hauptstadt des Königreiches Aragonien und eine wichtige See- und Handelsmacht mit Kolonien auf Sardinien und Sizilien. Die Stadt eignet sich wunderbar für einen Spaziergang durch die Geschichte, vom Zentrum um die Plaça de Catalunya aus, sind zu Fuß die römischen Ruinen, die mittelalterliche Stadt und die moderne Planstadt Eixample zu besichtigen. Im Barri Gotic, dem gotischen Viertel und historischen Stadtkern, stehen zahlreiche schöne architektonische Zeugnisse der mittelalterlichen Königs- und Handelsstadt wie La Catedral, die Kathedrale der heiligen Eulalia, der Placa del Rei und das Rathaus. Ende des 19. Jahrhunderts entstand in Barcelona eine eigene Form des Jugendstils, die modernisme genannt wird. Ihr prominentester Vertreter, Antoni Gaudí, hat etliche berühmte Gebäude hinterlassen, dazu zählen u. a. die Casa Milà, der Palau Güell und der Parc Güell, die seit 1984 zum Weltkulturerbe der UNESCO zählen. Erleben sollte man aber auf jeden Fall Las Ramblas, eine breite Allee, die vom Zentrum bis zum Hafen führt. Sie ist bis spät in die Nacht voller Menschen, es gibt dort zahlreiche Blumen- und Vogelverkäufer, Zeitungskioske, Straßenmusikanten, Akrobaten, Cafes und Restaurants.