Zweiwöchige Kreuzfahrt durch die ABC-Inseln des karibischen Bogens, Aruba, Barbados und Curacao auf der Celebrity Constellation ab Fort Lauderdale.
- Fort Lauderdale, Florida
Fort Lauderdale liegt an der Mündung des New River, 40 Kilometer nördlich von Miami. Das subtropische Klima in der Stadt zieht das ganze Jahr über Besucher an, die sich an den sechs Kilometern Sandstrand entspannen oder bei zahlreichen Wassersportmöglichkeiten betätigen können. Im Stadtgebiet warten zahlreiche interessante Museen, Restaurants und Theater auf die Gäste der Stadt.
- Oranjestad, Aruba
1499 von den Spaniern entdeckt, wurde die Insel 1636 von den Niederländern erworben. Aruba trennte sich offiziell 1986 von den Niederländischen Antillen, wozu Bonaire und Curaçao gehören, und wurde zu einem autonomen Staat innerhalb des Königreichs der Niederlande. Die Bestrebungen zur vollständigen Unabhängigkeit von den Niederlanden wurden auf Bitte Arubas im Jahr 1990 eingefroren. Oranjestad ist die historische Hauptstadt, wo sich in der Architektur der Häuser traditionelle Bauarten der Insel und Hollands vereinen. Die Insel ist ein Geheimtipp in der Karibik, da sie von schweren Stürmen verschont bleibt und ein nahezu bilderbuchartiges tropisches Klima bietet.
- Willemstad, Curacao
Willemstad wurde von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt. Als niederländisches Kolonialerbe im karibischen Raum ist die Stadt mit ihren Gebäuden, Stadthäusern, Landsitzen und deren treppen- und glockenförmigen Giebeln, die seit dem 17. Jahrhundert in charakteristischer Weise erbaut wurden, einzigartig.
Die St. Anna Bay (natürlicher Schifffahrtskanal) teilt Willemstad in die beiden Orte Punda im Osten sowie Ortrobanda im Westen. Um von einem Stadtteil zum anderen zu gelangen, überquert man die Königin Emma Brücke. Diese Brücke gehört zu den Sehenswürdigkeiten, denn sie ist motorgetrieben und öffnet sich bei Bedarf für den Schiffsverkehr. Willemstadt ist ein einziges Freiluftmuseum, man kann in wenigen Stunden gemütlich durch die komplette Stadt schlendern, zwischendurch an einem Straßencafe Rast machen oder sich einfach ans Wasser oder auf eine Parkbank setzen.
- St. Georges, Grenada
Die liebenswerte Insel ist bekannt für ihre Zucker- und Gewürzplantagen sowie für ihre Rumbrennereien. Einige Plantagen lassen sich besichtigen. Die ehemalige französische und britische Kolonie besticht durch die ansteckende karibische Lebensfreude der Bevölkerung, weiße Sandstrände und das exquisite karibische Essen. Die Antilleninsel wurde vor allem durch den Ansturm von US-Amerikanern bekannt: Zum einen als beliebtem Kreuzfahrtziel für Touristen, zum anderen durch die Invasion von GI's im Jahre 1983, als die USA nach einem blutigen Staatsstreich befürchteten, es könne ein zweites Kuba entstehen und die Insel kurzerhand besetzten.
- Bridgetown, Barbados
Obwohl Barbados 1966 die Unabhängigkeit von Großbritannien erlangte, hat sich der britische Stil hier verfestigt. Die Insel ist Großbritannien in klein, aber Gott sei Dank ist hier das Wetter wesentlich besser und das Essen auch. Die Kultur des Vereinigten Königreiches ist allgegenwärtig, ob in der kolonial geprägten Hauptstadt Bridgetown oder der tea time in den großen Hotels. Der karibische Einschlag ist aber unverkennbar, die vielen bunten Holzhäuschen zeugen davon. Barbados hat sowohl auf der karibischen als auch der atlantischen Seite einige der schönsten Strände der Welt, wobei im Atlantik meterhohe Wellen vor allem die Wellenreiter anziehen.
- Castries, St. Lucia
St. Lucia gehört seit 1803 zum Commonwealth, wurde allerdings des öfteren von Frankreich okkupiert, was die Kultur der Insel maßgeblich beeinflusst hat. Castries bietet einen farbenfrohen Markt und großartige Shopping-Möglichkeiten, während die Umgebung von dichtem Regenwald mit gewaltigen Wasserfällen gekennzeichnet ist. Neben traumhaft schönen Stränden sind es vor allem die Pitons, erloschene Vulkankegel, die St. Lucia prägen und als Wahrzeichen der Insel gelten. Eine Katamarantour entlang der Karibikküste, vorbei an der Marigot Bay nach Soufrière (Soufriere) zum Großen Piton und dem Kleinen Piton gibt einen prima Eindruck der Insel.
- St. Johns, Antigua
Die erste Siedlung auf Antigua entstand im 17. Jahrhundert als England die Insel besetzte und zum Teil des britischen Commonwealth erklärte. Zeugen aus dieser Zeitsind sind die Überreste von Fort James (1703) und der Gerichtspalast (1747). Sehenswert ist auch die Saint-John's-Kathedrale, die 1834 eingeweiht wurde. Erst 1981 unabhängig geworden, lockt Antigua heute mit 366 herrlichen Stränden, selbst in Schaltjahren für jeden Tag einen anderen. Die Insel gilt als beliebtes Segelrevier, im Yachthafen treffen sich Crews aus aller Welt.
- Philipsburg, St. Maarten
Die Insel wurde am Namenstag des Heiligen Martin, dem 11. November 1493, durch Christoph Kolumbus entdeckt. Im Jahre 1648 wurde die Insel geteilt, nachdem französische und niederländische Kriegsgefangene ihre spanischen Aufseher vertrieben hatten. Der Legende nach teilten die Deportierten die Insel unter sich auf, indem ein Niederländer und ein Franzose die Insel im Wettlauf in gegensätzlicher Richtung umrundeten. Der Norden ging an Frankreich, der Süden an die Niederlande. Als französisches Überseedepartements ist St. Martin auch Teil der Europäischen Union und verwendet den Euro als Währung. Der Süden heißt St. Maarten und gehört zu den Niederländischen Antillen (und damit zum Königreich der Niederlande, ist aber nicht Teil der Europäischen Union). Philipsburgs holländisches Erbe zeigt sich in der Architektur der Stadt.
- Charlotte Amalie, St. Thomas
Charlotte Amalie ist seit dem 16. Jahrhundert ein Shopping-Mekka, weil es seit alters her zollfreie Zone ist. Dementsprechend hat sich hier alles angesiedelt, was der Gattin lieb und vor allem teuer ist, von Schmuck und Geschmeide bis hin zu Edelboutiquen und Schuhgeschäften. Für eine kurze Zeit im 17. Jahrhundert war die Insel Fluchtburg für Piraten, im 18. Jahrhundert war Charlotte Amalie der wichtigste und geschäftigste Hafen der Karibik, aus dieser Zeit sind noch wenige Gebäude erhalten geblieben. St. Thomas hat aber auch einige schöne Hotels und gilt mit seinen Stränden vor allem bei US-Amerikanern als beliebtes Feriengebiet.