Neben den australischen Stränden erleben Sie auf dieser Kreuzfahrt unvergessliche Momente bei der Durchfahrt der vielen neuseeländischen Fjorde. Mächtig und massiv ziehen die sogenannten Sounds Sie in ihren Bann und bieten Ihnen einmalige Bilder.
- Perth, Australien
Ganz im Westen von Australien gelegen und mit rund 1,5 Millionen Einwohnern, ist Perth die Metropole der Region. Von hier aus ist Sydney weiter entfernt als Jakarta. Das Klima in Perth ist mild, die Sonne scheint täglich bis zu vierzehn Stunden. Die Aborigines bezeichnen diesen Ort als Alunga, was frei übersetzt "Ort mit viel Sonne" bedeutet. Die Stadt verfügt zudem über eine Reihe von erstklassigen Universitäten. Im Zentrum locken das Vergnügungsviertel Northbridge sowie die Einkaufsmeilen der Hay Street und der Murray Street.
- Albany, Australien
Wer die drittgrößte Stadt Westaustraliens zwischen Juli und Oktober besucht, wird aus dem Staunen beim Whale-Watching gar nicht mehr herauskommen. Nachdem der Walfang in Albany, dem ehemaligen Walfang-Zentrum der Welt, in den 70er-Jahren verboten wurde, spürt man hier heute beim Beobachten der schwimmenden Kolosse ein beglückendes Gefühl der Einheit von Mensch und Natur.
Trotz einiger spannender Sehenswürdigkeiten besticht die Stadt mit dem größten Naturhafen der Welt vor allem mit ihren zahlreichen natürlichen Küstenattraktionen wie The natural Bridge oder The Gap. Staunen kann man hier allerdings auch im Winter: Nämlich dann, wenn man vom Berg Bluff Knoll mitten in Westaustralien plötzlich Schneefall beobachten kann.
- Esperance, Australia
- Adelaide, Australien
Ob beim Bummel entlang der Kulturmeile der Stadt mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten und Museen, beim Shoppen, Baden oder auf Konzerten - Langeweile kommt in der vielseitigen Großstadt Adelaide sicher nicht auf. Die Hauptstadt des Bundesstaates South Australia trägt viele Beinamen: "Festival City", weil jährlich neben einigen anderen auch das größte Kultur-Festival der Region Asien/Pazifik stattfindet. "Weinstadt", weil in der Umgebung zehn der besten Weine Australiens hergestellt werden und "Stadt der Kirchen", weil man hier an fast jeder Ecke ein Gotteshaus findet. Und wer plötzlich überall sein eigenes Echo hört, sollte sich nicht wundern: Hier sitzen auf fast jedem Baum Papageien.
- Melbourne, Australien
1803 wurde Melbourne erstmals von Europäern erkundet und als Wohngebiet genutzt. Melbourne war im Gegensatz zu anderen Siedlungen im Südosten Australiens nie eine Strafkolonie, sondern wurde von Anfang an als Wohngebiet mit breiten Straßen und weitläufigen Parks geplant. Chinesische, vietnamesische, britische, irische, griechische und italienische Einwanderer machten die Siedlung am Yarra-River bald zur zweitgrößten Stadt auf dem australischen Kontinent. Heute hat die lebendige Metropole für jeden Geschmack etwas zu bieten: Die geographische Lage ermöglicht es, sich morgens am Strand zu sonnen, mittags in den Victorianischen Alpen Ski zu laufen um dann abends in einem der unzähligen Theater Melbournes ein tragisches Shakespearestück zu genießen. In "Carlton", dem im Norden der Stadt gelegene "Little Italy", gibt es Restaurants, Cafés und Shops soweit das Auge reicht.
- Hobart (Tasmanien), Australien
Zwischen dem knapp 1300 Meter hohen Mount Wellington und dem Derwent River nimmt der Seehafen von Hobart nahezu die gesamte Sullivan Bucht ein. Neben dem Tourismus spielt hier die Katamaranherstellung eine große Rolle. Als Tor zur Antarktis beherbergt die Hafenstadt Tasmaniens den einzigen australischen Eisbrecher, die Aurora Australia. Außerdem findet hier jeweils im Dezember die weltweit bekannte Sydney-Hobart-Regatta statt, eine der härtesten Hochseeregatten der Welt- Die schnellsten Segler schaffen die 628 Seemeilen von Sydney nach Hobart in ein bis zwei Tagen. Bei der 61. Austragung im Dezember 2005 gewann die australische Super-Maxi-Yacht "Wild Oats" das Rennen in Rekordzeit und segelte vor mehr als 400 000 Zuschauern nach einem Tag, 18 Stunden, 40 Minuten und 10 Sekunden über die Ziellinie in Hobart.
- Milford Sound, Neuseeland
Die Schönheit dieser Gegend zieht jeden Tag Tausende
Besucher an...und alle behaupten das Gleiche: Die Natur ist
einfach atemberaubend. Aus diesem Grund wählte auch der
Regisseur Peter Jackson den Milford Sound als Drehort für
Tolkins Trilogie "Der Herr der Ringe". Der Fjord auf der
Südinsel Neuseelands erstreckt sich 15 Kilometer von der
Tasmanischen See ins Landesinnere. Der Milford Sound ist von
1200 Meter hohen Felswänden eingerahmt, an deren Hängen ein
Gemäßigter Regenwald wächst. Wer vor zehn Uhr morgens am Fjord
erscheint, kann das Weltnaturerbe der UNESCO in relativ leeren
Booten genießen. Im Wasser leben Robben, Pinguine und Delphine.
Teilweise können sogar Haie beobachtet werden. Benannt wurde
der Milford Sound nach dem südslawischen Milford Haven durch
den Entdecker John Grono. Bei den Maori heißt der Fjord
"Piopiotahi", was soviel wie "einsame Drossel" bedeutet.
- Doubtful Sound, Neuseeland
Den eigenartigen Namen erhielt der Doubtful Sound von seinem
Entdecker James Cook. Dieser passierte auf seiner
Neuseelandreise den Fjord des heutigen Nationalparks, hielt es
aber für "doubtful" (=zweifelhaft), dass sein Segelschiff
"Endeavor" in der schmalen Bucht wenden könne. Somit segelte
Cook weiter und verpasste leider die malerische Idylle des
Weltnaturerbes....Aber aus Fehlern soll man ja bekanntlich
lernen: Der zweitgrößte Fjord des "Fjordland-Nationalpark" auf
der Südinsel Neuseelands ist zweifellos eine Reise wert!
- Dusky Sound, Neuseeland
Als James Cook 1770 den größten Fjord Neuseelands entdeckte, empfand er ihn als dämmerig und düster und nannte ihn deshalb "Dusky Sound". Trotzdem scheint die faszinierende Natur Cooks Interesse geweckt zu haben, denn rund drei Jahre später blieb der Entdecker gleich für mehrere Wochen und errichtete Werkstätten und Observatorien, um den 40 Kilometer langen Meeresarm zu erkunden. Die Namensgebung der verschiedenen Orte spricht hierbei für sich: Seal Rock; Pigeon, Parrot und Seal Isles; Goose und Duck Coves. Flora und Fauna sind vielseitig und beeindruckend. Doch Captain Cook`s Crew war damit noch nicht zufrieden und wollte sich das Leben auf andere Art und Weise zusätzlich versüßen: Die Neuseeländer glauben, dass die Seefahrer im Dusky Sound das erste Bier des Landes brauten.
- Dunedin, Neuseeland
1848 siedelten sich die ersten schottischen Einwanderer auf
Neuseelands Südinsel an und nannten ihre Siedlung "Dunedin".
Dies ist nichts Anderes als die gälische Bezeichnung für
"Edinburgh", die Hauptstadt Schottlands. Und tatsächlich sticht
Dunedin durch eine besonders schottische Atmosphäre hervor,
die in Neuseeland einmalig ist. Das Stadtbild ist geprägt
von Victorianischen Altbauten, in den Straßen kann man
Dudelsäcke hören. Außerdem entsteht hier der wohl beste
Whisky Neuseelands, was die knapp 18.000 Studenten der Otago
University besonders freut. Kurz gesagt: Die südlichste
Großstadt der Welt profitiert von einer lebendigen Kulturszene.
- Christchurch, Neuseeland
1850 wurde Christchurch als Siedlung der Kirche Englands gegründet und wird folglich noch immer als "englischste" und konservativste Stadt Neuseelands bezeichnet. Im Gegensatz dazu ist Christchurch aber durchaus lebendig. Als eine der meist besuchten Regionen Neuseelands besticht der Ort an der Ostküste der Südinsel durch eine malerische Mischung aus Alt und Neu. Durch die Straßen fährt noch immer die historische Straßenbahn, eine kostengünstige Art mit viel Flair die Stadt zu entdecken. Rund um die zentrale Christchurch Cathedral liegt die Innenstadt mit den wichtigsten Geschäften und einem immensen Gastronomieangebot. In der gesamten Stadt finden sich immer wieder großzügige Parks, die der Stadt auch den Namen "Garden City" verleihen.
- Wellington, Neuseeland
Gleich zwei Universitäten verleihen der südlichsten Hauptstadt der Welt jugendliches Flair, welches sich besonders im Nachtleben des Stadtzentrums bemerkbar macht. Feiernde Studis bevölkern Bars und Kneipen. Wellington ist außerdem kultureller und künstlerischer Mittelpunkt Neuseelands. Musik, Theater, Sinfonieorchester und Ballett sind nur einige der unzähligen künstlerischen Facetten. Besonders berühmt ist die Hauptstadt Neuseelands jedoch für ihre Filmindustrie. Seit der Weltpremiere von "Der Herr der Ringe" im Jahre 2003 konkurriert Wellington mit Hollywood und wird daher von den Neuseeländern liebevoll "Wellywood" genannt. Die Hauptstadt Neuseelands befindet sich direkt an der windigen Südspitze der Nordinsel und wird deshalb als "Windy Wellington" bezeichnet.
- Sydney, Australien
Vor ungefähr 40.000 Jahren wurde die Gegend des heutigen Stadtgebiets von den Aborigines besiedelt; 1770 entdeckte Captain James Cook südlich des Stadtzentrums die Botany Bay; 1788 errichtete Captain Arthur Phillip nahe der Sydney Cove eine Strafkolonie und 1810 schuf Gouverneur Lachlan Macquarie die Vorraussetzungen, die Sydney zur Großstadt werden ließ. Nach dem Goldrausch 1851 war Sydney endgültig industrieller, wirtschaftlicher und kultureller Mittelpunkt des Landes. Folglich zog es neben (vor allem straffällig gewordenen) Engländern und Iren auch viele Einwanderer aus asiatischen Ländern in die Großstadt. Bis heute ist das multikulturelle Flair der Metropole erhalten und die Stadt begeistert durch ihre Vielseitigkeit. So hat Sydney mit Port Jackson wahrscheinlich den schönsten und mit Sicherheit größten Naturhafen der Welt. Vor der unregelmäßigen Küstenlandschaft mit mehr als 70 Stränden erheben sich die beeindruckendsten Bauten Sydneys: das segelförmige Opernhaus und die Hafenbrücke. Hinter den Wahrzeichen Sydneys verbirgt sich ein Reichtum an Geschichte und Kultur. Verschiedene Stadtviertel begeistern durch verschiedene Atmosphären. Darlinghurst, Paddington und Kings Cross überzeugen durch gemütliche Cafés, hervorragende Restaurants und angesagte Clubs sowie Galerien und Museen.