- Rom (Civitavecchia), Italien
Civitavecchia war schon Hafen der antiken Stadt Rom, je nach Verkehrslage dauert die Fahrt etwa eine Stunde. Rom hat mehr historische, architektonische und spirituelle Seiten, als man in einem ganzen Leben entdecken könnte, suchen Sie sich Ihre persönlichen Highlights raus und genießen Sie ansonsten La dolce vita - z.B. in einem der schönen Cafes am Campo di Fiori.
- Neapel, Italien
Das Herz Neapels ist die von der UNESCO zum Kulturerbe erklärte Altstadt, deren engen Gässchen zu geheimnisvollen Kirchen, Katakomben und unterirdischen Höhlen führen. Zwischen Kunsthandwerkern, flatternder Wäsche und schreienden Fischverkäufern offenbart sich dem Besucher noch heute die alte neapolitanische Volkskultur. Im 17. Jahrhundert war Neapel mit rund 300.000 Bewohnern die nach Paris zweitgrößte Stadt Europas. Die Bucht von Neapel wird von der sorrentinischen Halbinsel, dem Vesuv, den Hügeln des Vomero und Posillipo umgeben. Bei klarem Wetter kann man die Inseln Capri, Ischia und Procida sehen. Nicht weit entfernt liegen die archäologischen Ausgrabungen von Pompeji und Herkulaneum sowie die traumhafte Amalfiküste.
- Valetta, Malta
Die Hafenstadt wurde an der felsigen Küste 1556 von Türken nach der großen Belagerung Maltas gebaut. Sie wurde später nach dem Großmeister der maltesischen Ritter, Jean Parisot de la Vallette benannt. Aufgrund der riesigen Befestigungsanlagen und Stadtmauern galt Valletta als uneinnehmbar. Unbedingt eine Hafenrundfahrt um die mächtigen Mauern mit den vielen Einschnitten machen oder im Upper Barracca Garden spazieren gehen, ein gartenähnlicher Park mit Blick über den Großen Hafen.
- At Sea
- Palma de Mallorca, Spanien
Die Altstadt von Palma wird von großen Boulevards begrenzt, den sogenannten Avingudes, die dort verlaufen, wo bis 1902 die Stadtmauer stand. Die Altstadt ist durch viele enge malerische Gässchen geprägt. Die Hafenstadt wird baulich dominiert von der Kathedrale La Seu, Basilika Sant Francesc und überragt vom Castell de Bellver, einer runden Festung. In Palma leben etwa zwei Drittel der gesamten Bevölkerung, die Bevölkerungsdichte steigt jedes Jahr von Februar bis Oktober um das fünffache, die Insel gehört zu den beliebtesten Urlaubzielen Europas. Zum Symbol für den deutschen Massentourismus, der jedoch weite Teile der Insel nicht berührt, ist der Ort S'Arenal geworden. Es gibt aber auch eine nicht geringe Zahl von Individualtouristen, die etwa in der Serra de Tramuntana wandern oder Rad fahren und einige zehntausend ausländische Residenten, die sich auf Mallorca niedergelassen haben. Neben Stränden und Auswüchsen wie Ballermann und Schinkengasse hat die Insel auch zahlreiche Naturparks und eine von Höhlen geprägte Küstenlinie zu bieten.
- Barcelona, Spanien
Der Sage nach wurde "Barcino" von dem Vater von Hannibal aus Karthago gegründet, dann kamen die Römer und im Mittelalter war die Hauptstadt des Königreiches Aragonien und eine wichtige See- und Handelsmacht mit Kolonien auf Sardinien und Sizilien. Die Stadt eignet sich wunderbar für einen Spaziergang durch die Geschichte, vom Zentrum um die Plaça de Catalunya aus, sind zu Fuß die römischen Ruinen, die mittelalterliche Stadt und die moderne Planstadt Eixample zu besichtigen. Im Barri Gotic, dem gotischen Viertel und historischen Stadtkern, stehen zahlreiche schöne architektonische Zeugnisse der mittelalterlichen Königs- und Handelsstadt wie La Catedral, die Kathedrale der heiligen Eulalia, der Placa del Rei und das Rathaus. Ende des 19. Jahrhunderts entstand in Barcelona eine eigene Form des Jugendstils, die modernisme genannt wird. Ihr prominentester Vertreter, Antoni Gaudí, hat etliche berühmte Gebäude hinterlassen, dazu zählen u. a. die Casa Milà, der Palau Güell und der Parc Güell, die seit 1984 zum Weltkulturerbe der UNESCO zählen. Erleben sollte man aber auf jeden Fall Las Ramblas, eine breite Allee, die vom Zentrum bis zum Hafen führt. Sie ist bis spät in die Nacht voller Menschen, es gibt dort zahlreiche Blumen- und Vogelverkäufer, Zeitungskioske, Straßenmusikanten, Akrobaten, Cafes und Restaurants.