- San Juan, Puerto Rico
Von Christoph Kolumbus auf dessen zweiter Reise 1493 entdeckt, wurde Puerto Rico Teil des spanischen Herrschaftsgebiets. 1874 annektierten die USA die Insel als Folge des spanisch-amerikanischen Krieges. Puerto Rico ist ein assoziierter Freistaat innerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika, die Puerto Ricaner sind Bürger der USA, bei Präsidentenwahlen aber ohne Stimmrecht. Der spanische Name (auf deutsch "Reicher Hafen") - Columbus entdeckte die Insel 1493 auf seiner zweiten Amerika-Reise - hat auch heute noch seine Berechtigung. Denn Puerto Rico bietet für Touristen jede Menge Reichtümer: tropische Strände, tropischen Regenwald, ein umfangreiches Hotel- und Unterhaltungsangebot, das größte Fort und die meisten Golfplätze (18) in der Karibik, herrliche Tauchreviere und eine reichhaltige Geschichte, der man in der Hauptstadt San Juan folgen kann.
- Saint Croix, Amerikanische Jungferninseln
Saint Croix ist mit 213 km² die größte und bevölkerungsreichste der amerikanischen Jungferninsel in der Karibik. Ursprünglich von den Kariben und Arawaks besiedelt, wurde Saint Croix 1493 von Christopher Kolumbus entdeckt und hat als Kolonie seither sieben verschiedene Vaterländer durchlebt. Wie für viele Insel üblich, spielen sich die meisten Unternehmungen hier im Wasser ab. Schnorcheln, Tauchen und mehr gehören hier zum den beliebtesten Freitzeitangeboten.
- Philipsburg, St. Maarten
Die Insel wurde am Namenstag des Heiligen Martin, dem 11. November 1493, durch Christoph Kolumbus entdeckt. Im Jahre 1648 wurde die Insel geteilt, nachdem französische und niederländische Kriegsgefangene ihre spanischen Aufseher vertrieben hatten. Der Legende nach teilten die Deportierten die Insel unter sich auf, indem ein Niederländer und ein Franzose die Insel im Wettlauf in gegensätzlicher Richtung umrundeten. Der Norden ging an Frankreich, der Süden an die Niederlande. Als französisches Überseedepartements ist St. Martin auch Teil der Europäischen Union und verwendet den Euro als Währung. Der Süden heißt St. Maarten und gehört zu den Niederländischen Antillen (und damit zum Königreich der Niederlande, ist aber nicht Teil der Europäischen Union). Philipsburgs holländisches Erbe zeigt sich in der Architektur der Stadt.
- St. Johns, Antigua
Die erste Siedlung auf Antigua entstand im 17. Jahrhundert als England die Insel besetzte und zum Teil des britischen Commonwealth erklärte. Zeugen aus dieser Zeitsind sind die Überreste von Fort James (1703) und der Gerichtspalast (1747). Sehenswert ist auch die Saint-John's-Kathedrale, die 1834 eingeweiht wurde. Erst 1981 unabhängig geworden, lockt Antigua heute mit 366 herrlichen Stränden, selbst in Schaltjahren für jeden Tag einen anderen. Die Insel gilt als beliebtes Segelrevier, im Yachthafen treffen sich Crews aus aller Welt.
- Castries, St. Lucia
St. Lucia gehört seit 1803 zum Commonwealth, wurde allerdings des öfteren von Frankreich okkupiert, was die Kultur der Insel maßgeblich beeinflusst hat. Castries bietet einen farbenfrohen Markt und großartige Shopping-Möglichkeiten, während die Umgebung von dichtem Regenwald mit gewaltigen Wasserfällen gekennzeichnet ist. Neben traumhaft schönen Stränden sind es vor allem die Pitons, erloschene Vulkankegel, die St. Lucia prägen und als Wahrzeichen der Insel gelten. Eine Katamarantour entlang der Karibikküste, vorbei an der Marigot Bay nach Soufrière (Soufriere) zum Großen Piton und dem Kleinen Piton gibt einen prima Eindruck der Insel.
- Bridgetown, Barbados
Obwohl Barbados 1966 die Unabhängigkeit von Großbritannien erlangte, hat sich der britische Stil hier verfestigt. Die Insel ist Großbritannien in klein, aber Gott sei Dank ist hier das Wetter wesentlich besser und das Essen auch. Die Kultur des Vereinigten Königreiches ist allgegenwärtig, ob in der kolonial geprägten Hauptstadt Bridgetown oder der tea time in den großen Hotels. Der karibische Einschlag ist aber unverkennbar, die vielen bunten Holzhäuschen zeugen davon. Barbados hat sowohl auf der karibischen als auch der atlantischen Seite einige der schönsten Strände der Welt, wobei im Atlantik meterhohe Wellen vor allem die Wellenreiter anziehen.