- New York, NY
Das Wahrzeichen der USA war einst Gastgeschenk Frankreichs, der Entwickler arbeitete schon am Eiffelturm. Heute ragt sie mehr als 100 Meter über Liberty Island und ist weltweites Symbol für Demokratie und Freiheit. Es mag kitschig erscheinen, aber ein Besuch auf der obersten Plattform lohnt sich - ein überragender Ausblick auf Manhattan entschädigt für alle Mühen (wenn man die Treppe nimmt).
- San Juan, Puerto Rico
Von Christoph Kolumbus auf dessen zweiter Reise 1493 entdeckt, wurde Puerto Rico Teil des spanischen Herrschaftsgebiets. 1874 annektierten die USA die Insel als Folge des spanisch-amerikanischen Krieges. Puerto Rico ist ein assoziierter Freistaat innerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika, die Puerto Ricaner sind Bürger der USA, bei Präsidentenwahlen aber ohne Stimmrecht. Der spanische Name (auf deutsch "Reicher Hafen") - Columbus entdeckte die Insel 1493 auf seiner zweiten Amerika-Reise - hat auch heute noch seine Berechtigung. Denn Puerto Rico bietet für Touristen jede Menge Reichtümer: tropische Strände, tropischen Regenwald, ein umfangreiches Hotel- und Unterhaltungsangebot, das größte Fort und die meisten Golfplätze (18) in der Karibik, herrliche Tauchreviere und eine reichhaltige Geschichte, der man in der Hauptstadt San Juan folgen kann.
- Charlotte Amalie, St. Thomas
Charlotte Amalie ist seit dem 16. Jahrhundert ein Shopping-Mekka, weil es seit alters her zollfreie Zone ist. Dementsprechend hat sich hier alles angesiedelt, was der Gattin lieb und vor allem teuer ist, von Schmuck und Geschmeide bis hin zu Edelboutiquen und Schuhgeschäften. Für eine kurze Zeit im 17. Jahrhundert war die Insel Fluchtburg für Piraten, im 18. Jahrhundert war Charlotte Amalie der wichtigste und geschäftigste Hafen der Karibik, aus dieser Zeit sind noch wenige Gebäude erhalten geblieben. St. Thomas hat aber auch einige schöne Hotels und gilt mit seinen Stränden vor allem bei US-Amerikanern als beliebtes Feriengebiet.
- St. Johns, Antigua
Die erste Siedlung auf Antigua entstand im 17. Jahrhundert als England die Insel besetzte und zum Teil des britischen Commonwealth erklärte. Zeugen aus dieser Zeitsind sind die Überreste von Fort James (1703) und der Gerichtspalast (1747). Sehenswert ist auch die Saint-John's-Kathedrale, die 1834 eingeweiht wurde. Erst 1981 unabhängig geworden, lockt Antigua heute mit 366 herrlichen Stränden, selbst in Schaltjahren für jeden Tag einen anderen. Die Insel gilt als beliebtes Segelrevier, im Yachthafen treffen sich Crews aus aller Welt.
- Philipsburg, St. Maarten
Die Insel wurde am Namenstag des Heiligen Martin, dem 11. November 1493, durch Christoph Kolumbus entdeckt. Im Jahre 1648 wurde die Insel geteilt, nachdem französische und niederländische Kriegsgefangene ihre spanischen Aufseher vertrieben hatten. Der Legende nach teilten die Deportierten die Insel unter sich auf, indem ein Niederländer und ein Franzose die Insel im Wettlauf in gegensätzlicher Richtung umrundeten. Der Norden ging an Frankreich, der Süden an die Niederlande. Als französisches Überseedepartements ist St. Martin auch Teil der Europäischen Union und verwendet den Euro als Währung. Der Süden heißt St. Maarten und gehört zu den Niederländischen Antillen (und damit zum Königreich der Niederlande, ist aber nicht Teil der Europäischen Union). Philipsburgs holländisches Erbe zeigt sich in der Architektur der Stadt.
- Tortola, Britische Jungferninseln
Holzhäuser im "Zuckerbäckerstil", imponierende moderne Gebäude mit Glasfassaden und urig britisch gemütliche Pubs prägen das Stadtbild der quirligen Hauptstadt Road Town. Zur Seeseite hin, nach der nach Sir Francis Drake benannten Meerespassage, erstrecken sich schier endlose Jachthäfen, Bootsanlegestellen und Ankerplätze, die vor den grün bewachsenen Bergen, alten Forts, liebevoll bemalten Häusern und den ineinanderlaufenden Türkiströmen des Meeres eine wunderschöne Kulisse abgeben. Auf der Südseite führen Bergpfade zu den schönsten Aussichtspunkten des Eilands.