Auf dieser Kreuzfahrt entdecken Sie mit uns Asien. Angefangen in China, Vietnam, dann nach Thailand und zum Inselstaat Singapur. Auf dieser Reise ist mit viel Kultur zu rechnen.
- Hongkong, China
Nicht nur, wer schon einmal per Flugzeug zwischen Hongkongs Wolkenkratzern hindurchgeflogen ist, weiß, dass diese Stadt eine der aufregendsten der Welt ist. Hier boomt die Wirtschaft, die Bevölkerungszahlen explodieren förmlich und seit der Übergabe der ehemals britischen Enklave an China wandelt sich das Stadtbild in Windeseile. In Hongkong geht es rasant zu. Hongkong ist einer der wichtigsten Finanzplätze Asiens, der Index der Hongkong Börse ist der Hang Seng Index. Es gibt kein Ladenschlussgesetz, im Tourismuszentrum haben die meisten Läden 24 Stunden geöffnet. Aufgrund niedriger Steuern gilt die Stadt als Einkaufsparadies und dies ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für das Territorium. Hongkong gilt auch als Filmmetropole, mehr als 4.000 Filme wurden bereits in Hongkong produziert. Am 1. Juli 1997 übernahm die Volksrepublik China in einem großen zeremoniellen Akt die Kontrolle, seitdem ist Hongkong eine Sonderverwaltungszone. Dies bedeutet, dass es in allen politischen Bereichen, ausgenommen Außen- und Verteidigungspolitik, ein hohes Maß an Autonomie genießt. Hongkong und die Hongkonger haben weithin das Image der Kulturwüste, in der man sich nur um das Geldverdienen kümmert. Um dieser Meinung entgegenzutreten, gibt es in Hongkong eine steigende Zahl von Museen und Kulturveranstaltungen, die von der Regierung subventioniert werden.
- Hanoi, Vietnam
Umarmt vom Delta des roten Flusses liegt Hanoi, Vietnams
Hauptstadt und älteste asiatische Hauptstadt überhaupt. Erbaut
wurde Hanoi nämlich bereits im Jahr 1010. Seitdem fanden
viele Europäer den weg hierher, so dass neben den typisch
asiatischen Gebäuden auch eine Reihe von europäisch geprägten
Häusern im Stadtbild zu sehen sind, vor allem die Franzosen
hinterließen als Besatzer viele Spuren. So ist Hanoi eine
Stadt der Gegensätze: auf der einen Seite traditionelle Häuser
und Lebensweisen, auf der anderen Seite europäische Ansichten
und etwas, wofür Hanoi berühmt ist: Mopeds, wohin das Auge reicht..
- Hue, Vietnam
Die Zitadellenstadt zwischen Hügellandschaft und Reisfeldern umgibt eine etwa elf Kilometer lange Mauer. In der Mitte von Hue befindet sich die ebenfalls von Mauern umschlossene Kaiserstadt, welche wiederum (sicher ist sicher) die dem Kaiser vorbehaltene "Verbotene Purpurne Stadt" umgibt. Diese wurde nach dem Vorbild in Peking erbaut. Als ehemaliges buddhistisches Zentrum Vietnams ist Hue nach wie vor ein spiritueller Ort: trotz Zerstörungen im Vietnamkrieg sind immer noch mehr als 300 Pagoden und Tempel erhalten. Die Hafenstadt am Südchinesischen Meer erscheint in einer poetischen, melancholischen Atmosphäre. Vielleicht sind dies Überreste des kleinen, "traurigen" Kaisers Tu Duc, der sich zu Lebzeiten in seine palastartige Grabanlage zurückzog und traurige Gedichte verfasste.
- Saigon, Vietnam
Die Hafenstadt am Mekong im Süden Vietnams wurde erst im 17. Jahrhundert gegründet und ist heute besser unter dem Namen Ho Chi Minh Stadt bekannt. Durch die Stationierung zehntausender US-Soldaten während des Vietnamkrieges entwickelte Saigon eine westlich orientierte Identität, wovon die lokale Wirtschaft profitierte, was aber auch zu ausufernder Prostitution führte. Auch nach der Machtübernahme der Kommunisten aus dem Norden orientierte sich die Stadt weiter nach westlichen Vorbildern - so könnte man meinen, wenn man die Skyline der Stadt erblickt. Doch der Schein trügt: Obwohl westliche Lebensart nahezu überall Einzug gehalten hat, sind asiatischer Lebensstil und vietnamesische Kultur prägend. Das fängt bei den unzähligen kleinen Garküchen am Straßenrand an und endet bei den landestypischen Tukktukks (umgebaute Mopeds), dem weltberühmten, vietnamesischen Transportmittel. Wer den Alltag Saigons erleben möchte, sollte auf einen der zahlreichen traditionellen Märkte gehen oder vom Straßencafé aus die Passanten beobachten.
- Bangkok, Thailand
"Kurze" Info vorweg: Der offizielle Name lautet Krung Thep Mahanakhon Amon Rattanakosin Mahinthara Ayuthaya Mahadilok Phop Noppharat Ratchathani Burirom Udomratchaniwet Mahasathan Amon Piman Awatan Sathit Sakkathattiya Witsanukam Prasit - mit 163 Buchstaben der längste Ortsname der Welt. Bangkok ist eine der weltoffensten Metropolen Asiens und, im Jahr 1782 zur Hauptstadt Thailands erhoben, das geistige, politische und wirtschaftliche Zentrum des Landes. Im 19. Jahrhundert war Bangkok von Kanälen (Khlongs) durchzogen, was ihm den Namen "Venedig des Ostens" eintrug. Weil die Bangkoker auch gern Auto fahren wollten, haben sie leider viele Khlongs zugeschüttet. Die übriggeblieben machen zusammen mit dem Chao Phraya, dem "Fluss der Könige", anschaulich, wie das Leben und Treiben auf dem Wasser seit Jahrhunderten unverändert abläuft.
Zahlreiche Bars, Restaurants und Cafés säumen das Ufer des Chao Phraya. Verlässt man jedoch Zentrum und Hauptverkehrsstraßen, so wird man in schmalen Gassen von dicht gedrängten Hütten überrascht. Auf der nicht asphaltierten Straße wird gekocht und man kann für Europäer unbekannte "Delikatessen" an Ständen kaufen. An der nächsten Ecke stolpert man über einen von mehr als 400 prunkvollen Buddha-Tempeln, um sich danach im Lumpini-Park zu verlaufen und den Einwohnern bei ihren alltäglichen "Thai-Chi"-Übungen zuzusehen. Wer will, geht nach Patpong ins Rotlichtviertel und findet heraus, warum "One Night in Bangkok" auch den härtesten Mann zu Fall bringen kann.
- Singapore, Singapur
Kaugummikauen ist verboten, die Einfuhr einer Stange Zigaretten kann bis zu 550 Euro kosten und auf Drogenimport folgt die Todesstrafe. Singapur ist eben eine "fine city". Dafür kann man sich unter der multikulturellen Bevölkerung von Chinesen, Malaien und Indern aber auch mehr als sicher fühlen und unbesorgt die vielen verschieden Stadtviertel wie z.B. Chinatown und Little Asia erkunden. Auf der einen Seite ist das Stadtbild Singapurs geprägt von moderner Architektur, Wolkenkratzern und Einkaufszentren, auf der anderen Seite gibt es aufgrund der vielen Religionen zahlreiche Moscheen, gotische Kathedralen, Hindutempel mit verwobenen Reliefs und buddhistische Klöster. Jährlich besuchen etwa 12,6 Millionen Menschen die "Löwenstadt". Bei einer Temperatur, die das ganze Jahr über zwischen 23°C und 31°C liegt, bietet sich Sonnenbaden am Strand von Sentosa Island an. Dank seines lebhaften Nachtlebens zieht Singapur auch viele junge Menschen an. Achtung. Aufgrund der britischen Kolonialvergangenheit herrscht Linksverkehr!